Vernissage – Real bis Surreal – Mittwoch, 25.11.2015, 19 Uhr

11-25 Gerstberger_LachsprungReal bis Surreal von G. Gerstberger & M. Oscity eröffnet mit einer ganz besonderen Vernissage, da einer der Programmpunkte auch ein Live-Auftritt des Künstlers Martin Oscity sein wird. Die farbenreiche Welt die die beiden Künstler in dieser Gemeinschaftsausstellung vereinen wird die Besucher in andere Welten mitnehmen. Beide Künstler sind anwesend, der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Die Ausstellung läuft bis zum Fr., 11.12.2015 und ist zu den Öffnungszeiten des Kulturamtes zu besichtigen. Preislisten liegen ebenfalls im Kulturamt aus.

13. Benefizkonzert zu Gunsten der Indiohilfe Ecuador

0613. Benefizkonzert zu Gunsten der Indiohilfe Ecuador Folklore aus Südamerika am Sonntag, 15.11.2015, 19 Uhr, im Puchheimer Kulturcentrum (PUC)

Vergangenen Sonntag fand im Puchheimer Kulturcentrum (PUC) zum 13. Mal das Benefizkonzert zugunsten der Indiohilfe Ecuador statt. Das Folkloreensemble Leño Verde trat unter der Leitung von Helge Japha zusammen mit der StreicherBigBand Bluestrings und der kolumbianischen Sängerin Ximena Mariño auf.

Zu Beginn des Konzertes gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der Toten und Verletzten in Paris. Die Vorfälle legten sich wie ein dunkler Schatten über den Saal.

Doch vom ersten Moment gelang es den Musikern, Lebensfreude zu vermitteln. Das Konzert begann mit dem Lied „La Partida“ – der Aufbruch. Kraftvolle Klänge und gefühlvolle Gesänge voller Sehnsucht erfüllten den Raum – immer untermalt von treibenden Rhythmen der Trommeln. In der Fantasie sah man Bilder von weiten Ebenen und hohen verschneiten Bergen, die in den Himmel ragen.

Die 430 Besucher des Konzertes würdigten das Engagement aller Beteiligten mit insgesamt 5770 Euro Spenden, die – ohne jeden Abzug – in voller Höhe der Ausbildung armer Indios zugutekommen.

Die Indiohilfe Ecuador ist eine nur über Spenden finanzierte private Hilfsorganisation, gegründet vor über 30 Jahren und geleitet von Max und Werner Gallmeier.

Die Indiohilfe Ecuador hat bis zum Sommer 2014 insgesamt 843 jungen Mädchen und Buben zu einer staatlich anerkannten Berufsausbildung verholfen, die sie sich aus eigener Kraft nicht hätten leisten können. In Zukunft müssen – nach einem kürzlich verabschiedeten Gesetz – alle Jugendlichen, die eine Berufsausbildung beginnen, mindestens 17 Jahre alt sein. Damit ist klar: die zukünftigen Lehrlinge sind oft schon Väter und Mütter und müssen parallel zur Berufsausbildung eine Familie ernähren. Daher findet seit 2015 Theorie und Praxis in Form von Blockunterricht statt. Ausgebildet werden vor allem Elektriker, Mechaniker, Schweißer, Schreiner, Landwirte, Bäcker, Käser, Metzger und Kellner (2015 ca. 500 Auszubildende).
Schwerpunkt in der Landwirtschaft ist die Unterstützung von Kleinbauern durch Beratung, Saatgutbank, Maschinenring, Zuchttiere, Ausschaltung von Zwischenhändlern.
Im Behandlungs- und Ausbildungszentrum für Behinderte, Jugendliche mit Suchtproblemen und ältere Menschen wurde allein in den vergangenen drei Monaten über 200 Kindern kostenlos geholfen.
Die ehrenamtlich geführte Stiftung lässt alle Spenden ohne jeden Abzug in die Arbeit vor Ort fließen. Zahlreiche Indios bedanken sich regelmäßig für die großartige Unterstützung!

Info: Inge Greiter, Tel. (089) 800 11 97
Veranstalter: Stadt Puchheim und Kulturverein Puchheim e.V.

Spendenkonto: Sparkasse Ndb.-Mitte, Kto. 240 260 000, BLZ 742 500 00,
IBAN: DE 62 742 500 000 240 260 000, BIC: BYLADEM 1 SRG
Vom Finanzamt anerkannte Spendenquittungen können ausgestellt werden.

Wolfgang Krebs – Kabarett – Fr., 20.11.2015, 20.00 Uhr

Das neue Bühnenprogramm 2014 von Wolfgang Krebs: Auf geht’s zum Bayern-TÜV!
Ein Prüfungsabend mit Wolfgang Krebs in verschiedenen Darreichungsformen – hier eine Kostprobe:

Sie kennen ihn als parodistische Dreifaltigkeit der bayerischen Ministerpräsidenten: Stoiber, Beckstein und Seehofer. Und seit seinem Programm “Drei Mann in einem Dings” auch als wandlungsfähigen Typenkabarettisten in den Rollen des Schlagerschnulzensängers Meggy Montana, als cholerischen Gemeinderat Schorsch und als Frauenbeauftragte im pinken Synthetik-Dirndltraum: Waldemarie Wammerl. Nun gibt es ein Wiedersehen mit ihnen allen, denn Politkabarettist Wolfgang Krebs präsentiert sein neues Programm “Können Sie Bayern?”

“Mei Fähr Lady” – Theater – Fr., 13.11.2015, 20:00 Uhr

“Mei Fähr Lady” ist kein simpler Sprachkurs, sondern eine witzige Komödie. Die Chinesin Mei Ding hat keine Lust mehr, in dem Regensburger Asia-Shop ihres Bruders die Putzfrau zu sein. Sie verbringt ihre Nachmittage und Abende lieber an der Donau. Ihr Traum wäre es, auf der kleinen Fähre flussaufwärts zu arbeiten, die täglich Einheimische und Touristen über den Strom setzt. Aber die Besitzerin der Fähre gibt ihr den Job nur, wenn Mei Ding Bairisch kann. Mei Ding bucht einen Crashkurs beim bairischen Dialektpapst Professor Zehetner.

11-13 Mei_fähr_Lady_03_Foto Helmut Koch

Dieser hält in seinem Arbeitszimmer eine tägliche Sprechstunde, gemanagt von seiner Sekretärin. Dort erscheinen auch ein distinguierter Manager, der für seine Wochenenden einen alten Hof in einem kleinen Dorf gekauft hat und mit den Nachbarn gerne Bairisch reden würde, und ein gealterter französischer Rapper mit Migrationshintergrund, der frisch aus Paris zugezogen ist. Er hat sich soeben auf der Regensburger Dult in eine bairische Kellnerin verliebt. Um sie zu erobern, will er ein paar Brocken Bairisch lernen. Bei der ersten Begegnung in der Dialektsprechstunde missachtet der Rapper die unscheinbare Mei Ding. Doch je mehr Bairisch sie kann, umso mehr blüht sie auf und erregt seine Aufmerksamkeit. Nach ein paar Monaten wird sie mit ihrem Lied bei der Dult zur Dirndlkönigin gewählt. Und verblüfft mit ihrem Bairisch auch ihren Dialektprofessor. Der nicht minder verblüffte Rapper vergisst, dass er in eine bairische Kellnerin verliebt ist.
Der Dialektprofessor – Ludwig Zehetner; Mei Ding, Putzfrau – Eva Sixt; Striege, Manager – Titus Horst; Boulanger, Rapper – Titus Horst; Anna Albertini, Sekretärin – Alba Falchi;  Text, Regie und Bühnenbild – Joseph Berlinger.
Kurzbiographie: Ludwig Zehetner, geboren 1939 in Freising, ist Honorarprofessor für Bairische Dialektologie an der Universität Regensburg. Von Journalisten wird er gern als »Dialektpapst« bezeichnet. Den guten Ruf als oberster bairischer Dialektfachmann hat sich Zehetner durch eine Reihe von Büchern erworben, u.a. »Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern« und die mehrbändige Reihe »Basst scho! Wörter und Wendungen aus den Dialekten und der regionalen Hochsprache in Altbayern«.

Veranstalter: Stadt Puchheim

Franca Masu – Konzert – Do., 12.11.2015, 20:00 Uhr

Zur Einstimmung das Video zu ”Almablava”

Seit dem Beginn ihrer Karriere vor 15 Jahren hält sie die katalanische Tradition ihrer Heimat lebendig und erhielt dafür auch in Spanien großen Zuspruch. Doch Franca Masu taugt nur bedingt als Regionalheldin. Sie ist Professorin für Italienisch und genoss zudem eine Jazzausbildung. Als Künstlerin steht sie für den gesamten, vielfältigen mediterranen Raum. Neben Jazz und katalanischen Liedern interpretiert sie auf der Bühne auch Fado oder Tango, stets mit ihrer unverwechselbaren, leicht rauchigen Stimme und dem Charisma einer italienischen Mutter. Als Vorband dabei: BACKCLAP. Ihre Konzerte sind seit Jahren ein Publikumsmagnet. Das Percussion-Ensemble BACKCLAP der Musikschule Gilching unter der Leitung von Tom Steppich ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und sorgt mit allen möglichen Alltags-Gegenständen, die ihm unter die Finger oder Füße kommen, für beste Unterhaltung. Das schreibt die Presse: ” …rhythmische Feuerwerke” ” …mit fulminantem Schlag am Werk” ” …faszinierende Vielseitigkeit” ” …mit Charme, erstaunlicher Professionalität und unbeschwertem Hang zur Komik” ” …ein Konzert, das wie ein Gesamtkunstwerk daherkam” Lassen Sie sich anstecken von einer gelungenen Mischung aus Spaß und Können!

Veranstalter: Stadt Puchheim und Kulturverein Puchheim e.V.

Puchheimer Kulturcentrum PUC -  Großer Saal

Al Andaluz Projects – Konzert – Do., 05.11.2015, 20:00 Uhr

“Salam” ist der Titel des dritten Studioalbums des Al Andaluz Projects. Ihre Ergebnisse bei der Suche, Erforschung und Interpretation der Musik der drei Religionen haben die 8 Musiker aus Deutschland, Spanien und Marokko zuvor schon auf den Alben “Deus et Diabolus” (2008), “Al-Maraya” (2010) und auf dem Live-Album “Abuab Al Andalus” (2012) aufgezeichnet.

Auf “Salam” findet man die drei Religionen in ihrem vollen Glanz sowie Verbindungen zu anderen Stilen, welche definitiv durch sie beeinflusst und bereichert wurden. Aus der sephardischen Musik wurden Lieder ausgewählt, welche die täglichen Lebensumstände der einfachen Leute beschreiben und von ihren gemeinsamen Feierlichkeiten, Festen bis hin zur Intimität im eigenen Heim handeln. Durch mündliche Überlieferung sind die Melodien, Rhythmen und das Fühlen eines Volkes Generation für Generation bis in die heutige Zeit weitergegeben worden. Aus der arabisch-andalusischen Tradition wurden sowohl populäre Stücke ausgewählt, die vom Volk als Ausdruck ihrer Freude gesungen wurden, als auch klassische arabische Stücke, deren virtuose Interpretationen und Texte eine Annäherung an das tiefe Empfinden dieses Volkes für die Musik und die Poesie als höchste Ausdrucksformen der Annäherung an Gott erlauben.  Aus der mittelalterlichen europäischen Tradition hat die Band zwei Stücke von zwei Troubadouren ausgewählt, bei denen das Erbe der Araber und ihre Sensibilität u.a. für die Themen der andalusischen Poesie zu finden ist. Entstanden ist das Al Andaluz Project durch das Zusammentreffen der Band Estampie mit den spanischen und marokkanischen Musikern von Aman Aman und L´Ham de Foc, die im November 2005 ein Konzert in München gaben. Bereits ein Jahr nach dieser Begegnung präsentierte die grenzüberschreitende Formation ihre zeitgemäßen, lebendigen Interpretationen traditioneller jüdisch-sephardischer, arabischer und christlicher Musik bei den Landshuter Hofmusiktagen.

WANN: Donnerstag, 05.11.2015  20:00 Uhr