Luis Borda bring mit “Tesoros Latinoamercanos” Lateinamerika musikalisch ins PUC

Auf den Spuren der echten lateinamerikanischen Musik. Luis Borda trägt die Juwelen der lateinamerikanischen Musikgeschichte zusammen und stellt die charakteristischen Eigenheiten heraus. Musik verbindet die Menschen. Wenn es um Gesang und Tanz geht, muss man nicht unbedingt die Sprache eines Landes verstehen. Rhythmen und Melodien sagen oft mehr als Worte. Die jeweilige Musik eines Landes gehört zum unverwechselbaren Kulturgut und spiegelt die Lebensweise und Lebenseinstellung seiner Bewohner wieder.

06-05 Luis Borda Photo Thomas KrausDie meisterhafte Interpretation eines Luis Borda trifft auf den mitreißenden Gesang einer Noelia Moncada, unterstützt von der virtuos spielenden Jessica Kuhn am Violoncello sowie Diony Varias an den Percussions, die beim südamerikanischen Temperament nicht fehlen dürfen. Begeben sie sich mit uns auf die Reise durch die verschiedenen Musikstile Südamerikas. Bossa Nova, Tango, Bolero und Milonga sind nur verschiedene Beispiele, die diesen Abend unvergesslich machen werden.06-05 Luis Borda_Noelia Moncada

“Gefangen in Puchheim”: Puchheimer Kriegsgefangenenlager 1914-1921

Vernissage: Fr, 16. Mai 2014 um 19 Uhr

Am 18. Oktober 1914 wurden die ersten französischen Kriegsgefangenen auf dem ehemaligen Flugfeld in Puchheim untergebracht, das im Laufe des 1. Weltkriegs zum größten Kriegsgefangenenlager in Südbayern ausgebaut wurde. Dieses für Puchheim wichtige Ereignis vor 100 Jahren dokumentieren Mitglieder des Arbeitskreises Flugfeld in einer historischen Ausstellung.

05-16 LagereingangAnhand zahlreicher bisher unveröffentlichter Dokumente und Fotografien wird das Leben der Kriegsgefangenen veranschaulicht, unter anderem ihre Unterbringung in Baracken, ihre Ernährung in Zeiten des Mangels, die Seelsorge für die Mitglieder von 5 Religionsgemeinschaften und die Freizeitgestaltung durch selbst verfasste französische Theaterstücke. Die von Kriegsgefangenen durchgeführten Arbeiten bei der Kultivierung der Mooslandschaften haben bis heute Spuren hinterlassen, wie die „Russenbrücke” in Gröbenzell. Zahlreiche in Folge der spanischen Grippe verstorbene russische Soldaten sind auf dem „Russenfriedhof” in Puchheim begraben. Kriegsgefangene aus Puchheim arbeiteten in ganz Oberbayern, die Ausstellung verrät an welchen Orten. Natürlich mussten die Kriegsgefangenen auch bewacht werden, die Lagerkommandanten, einige Lagerärzte und Offiziere werden vorgestellt. So vermittelt die Ausstellung ein anschauliches Bild vom Alltag der Kriegsgefangenen und Wachsoldaten und regt zu einer historischen Spurensuche in Puchheim an.

Ausstellungszeitraum: 16.Mai -01. August 2014

Geöffnet zu den Öffnungszeiten des Kulturamtes sowie So, 18.Mai. und 25.Mai jeweils von 14 – 18 Uhr. Eintritt frei.

Veranstalter: Stadt Puchheim